Kakerlaken
Kakerlaken bzw. Schaben sind wahre Überlebenskünstler. Durch ihren Lebensraum und ihre Biologie bringen sie eine hohe mikrobielle Belastung ins Haus und müssen professionell bekämpft werden.
Welche Arten von Kakerlaken / Schaben gibt es?
Es gibt in Deutschland im Wesentlichen vier verschiedene Arten der Insekten, die als gesundheits- und vorratsschädlich kategorisiert sind. Darunter zählen die deutsche, die orientalische, die amerikanische und die Braunbandschabe. Sie unterscheiden sich in ihrer Biologie und ihrem Modus Operandi.
Die besonders häufig auftretende Deutsche Schabe hat eine Entwicklungsdauer von ca. 180 Tagen, danach kann sie sich fortpflanzen. Gut zu erkennen ist sie an den zwei schwarzen Streifen auf ihrem Rückenschild, der ansonsten eher gelb-braun gefärbt ist.
Wie pflanzen sich Kakerlaken / Schaben fort?
Ruhigen Gewissens dürfen wir die Schaben als Oldtimer der Evolution bezeichnen. Anders als bei Schmetterlingen zum Beispiel, die sich vom Ei, über das Raupenstadium zur Verpuppung bis hin zum Schmetterling entwickeln, verläuft der Lebenszyklus dieser Insekten anders:
Das Weibchen trägt für eine geraume Zeit ihre Eier in Eipaketen mit sich. Aus diesen Paketen schlüpfen dann fertige kleine Schaben, die als Nymphen bezeichnet werden. Sie fressen und wachsen und häuten sich des Öfteren, bis sie ausgewachsen sind und ähneln dabei schon stark den ausgewachsenen Tieren.
Was fressen Kakerlaken / Schaben?
Grundsätzlich fressen die o.g. Schaben alles. Von Fleisch über Aas, auch vor Kannibalismus wird nicht Halt gemacht, bis hin zu vegetarischen Speisen … es wird alles vertilgt. Nichtsdestotrotz sind sie sehr genügsam, wenn sie müssen. Mit einem Zuckerwürfel könnte man 2.000 Schaben über ein Vierteljahr ernähren. Auch ein Tropfen Limonade oder die Fettreste von einem liegengelassenen Pizzakarton bieten eine ergiebige Nahrungsquelle.
Schaben krabbeln durch den Müll oder durch die Kanalisation und wenn man sich dann vorstellt, dass sie über den Küchentisch laufen, kann der Gedanke ganz schnell unappetitlich werden.
Warum sind Kakerlaken schädlich?
Die kleinen Krabbler sind durch ihre Lebensräume hohen mikrobiellen Belastungen ausgesetzt, die man sich zu Hause nicht gern wünscht. Deshalb sind sie auch als Schädlinge einzuordnen, da sie wirklich alles fressen und überall zu finden sind. In der Fachliteratur für Schädlingsbekämpfung ist die Anzahl der bei Schaben nachweisbaren, unterschiedlichen Krankheitserreger enorm. Nicht nur bei empfindlichen Personen werden auch allergische Reaktionen auf Schabenkot beschrieben, der ähnlich wie Schimmelpilze gesundheitliche Beeinträchtigungen und zusammen z.B. mit Wurm-Eiern für Menschen, Haus- und Nutztiere Erkrankungen hervorrufen kann.
Können Kakerlaken fliegen?
Ja – einige Schabenarten schon, aber nicht besonders gut. Durch kleine Flügelchen sind Schaben in der Lage, kurze und niedrige Strecken zu fliegen. Meistens bewegen sie sich jedoch krabbelnd vorwärts. Sie können sich durch kleinste Ritzen und Löcher fortbewegen und sind dabei äußerst flinke Läufer. Durch enorm wirkungsvolle Haftpolster an ihren Füßen können sie in hoher Geschwindigkeit Wände hinauf oder kopfüber an Decken laufen. Es sind richtige Athleten.
Wie robust sind Kakerlaken?
Kakerlaken gehören zu den widerstandsfähigsten Tieren überhaupt, denn sie sind wahre Überlebenskünstler. Sogar radioaktive Strahlung kann ihnen nur wenig anhaben und es wird spekuliert, dass Schaben alles Mögliche überleben können – außer einer wirksamen, gut abgestimmten Bekämpfung, die durch einen Fachbetrieb dargestellt wird. Unsere Schabenbekämpfung ist eine der am häufigsten in Anspruch genommenen Dienstleistungen, so dass der Erfahrungsschatz enorm ist.
Was tun gegen Kakerlaken?
Die Bekämpfung dieser raffinierten Tiere ist eine Aufgabe für den Profi, daher sollte umgehend Kontakt zu uns aufgenommen werden. Wir kommen kurzfristig zur Begutachtung der Situation vor Ort und beraten Sie ausführlich. Die Beratung ist als Bestandteil der integrierten Schädlingsbekämpfung mindestens so wichtig wie die Prävention durch ein ausgeklügeltes Monitoring. In manchen Fällen erfolgt die Bekämpfung durch Maßnahmen, die wirkstoffhaltige Mittel einschließen können.
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